Rückblick

Handlungsschwerpunkte Klimaschutzplan NRW

Ausbau erneuerbare Energien

Bis zum Jahr 2025 sollen 30% des Stroms in NRW aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse gewonnen werden. Im Fokus: Verbesserte Wettbewerbsbedingungen sowie die bezahlbare Energieversorgung für Verbraucher und Industrie.

Photovoltaik auf Dachflächen

Der Klimaschutzplan sieht eine Verdoppelung der Solardächer in NRW bis 2025 vor. Dazu werden beispielsweise Investitionsanreize für den Ausbau der erneuerbaren Energien gegeben.

Virtuelles Kraftwerk

Wind- und Solaranlagen sollen mit regelbaren Biomasse-Blockheizkraftwerken, KWK-Anlagen, flexiblen Lasten und Speichern oder fossilen Kraftwerken verbunden werden, um so die erneuerbare Energien grundlastfähig zu machen. Ein Pilotprojekt.

Kraft-Wärme Kopplung

Der Energieanteil aus Kraft-Wärme Kopplung soll bis 2020 auf 25% ausgebaut werden soll. Dazu soll Nah-und Fernwärme weiter ausgebaut werden. Kommunale Projekte werden mit 25 Mio. Euro vom Land gefördert, aus EU-Töpfen wird der Ausbau der KWK mit 250 Mio. Euro gefördert.

Weniger Verkehr

Kommunen sollen dabei unterstützt werden, Car Sharing, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr zu verknüpfen und auszubauen. Zusätzlich fordert die Landesregierung Hilfsmittel vom Bund für den Ausbau des Schienennetzes.

Klimaneutraler Gebäudebestand

Bis zum Jahr 2050 will die Landesregierung durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien und energetische Sanierungen einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand umsetzen.  Dabei sollen Gewerbebestände stärker berücksichtigt werden.

Energie- und Klimagenossenschaften

Durch die EnergieAgentur.NRW wird die Gründung von Energie- und Klimagenossenschaften gefördert, die Solar-und Windparks betreiben sollen. Das Ziel: 100 neue Klimagenossenschaften in NRW.

Förderung Ökolandbau

Tier-, umwelt-und klimagerechte Modernisierung der Landwirtschaft: Der Ökolandbau auf landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen soll deutlich erhöht werden, um Methan-und Lachgasemissionen zu verringern. Geplant ist der emissionsmindernde Einsatz von Wirtschaftsdüngern.

Effiziente Geräte in jedem Haushalt in NRW

Der Klimaschutzplan unterstützt mit einer Reihe neuer Maßnahmen private Haushalte dabei, ihr Konsumverhalten zur Emissionsminderungen anzupassen. Das laufende Projekt „ENeRWin“ der Verbraucherzentrale NRW, mit Informations- und Beratungsangeboten sowie Motivationskampagnen, wird dabei unterstützt. EU, Land und Kommunen stellen ca. 30 Mio. Euro zur Verfügung.